Gib Haushaltsgröße, Mietenstufe, Miete und Einkommen ein. Der Rechner nutzt die amtliche Formel aus dem Wohngeldgesetz und zeigt, wie viel Zuschuss du bekommst.
Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete für Haushalte mit geringem Einkommen, die keine Grundsicherung beziehen. Seit der Reform 2023 heißt es Wohngeld-Plus; zum 1. Januar 2025 wurden die Beträge um durchschnittlich 15 % erhöht. 2026 gelten dieselben Werte.
Entscheidend sind die Zahl der Haushaltsmitglieder, die Miete und das Einkommen. Die Miete wird nur bis zu einem Höchstbetrag berücksichtigt, der von der Mietenstufe deiner Gemeinde abhängt, von I für günstige Orte bis VII für teure Städte. Dazu kommen eine Klimakomponente und eine Heizkostenkomponente.
Vom Jahresbrutto werden Werbungskosten abgezogen und dann je 10 % pauschal, wenn du Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung oder Rentenversicherung zahlst. Für Alleinerziehende und schwerbehinderte Menschen gibt es zusätzliche Freibeträge.
Den Antrag stellst du bei der Wohngeldstelle deiner Gemeinde. Wohngeld gibt es ab dem Monat der Antragstellung, meist für 12 Monate, nicht rückwirkend. Beträge unter 10 € werden nicht ausgezahlt.
Das hängt von Haushaltsgröße, Mietenstufe, Miete und Einkommen ab. Eine Person in Mietenstufe IV mit 500 € Miete und 1.500 € brutto erhält rund 283 € im Monat.
Die Mietenstufen stehen in der Anlage zur Wohngeldverordnung; deine Wohngeldstelle nennt sie dir auch. Große, teure Städte haben meist Stufe V bis VII.
Nein. Wer Grundsicherung erhält, bekommt die Wohnkosten über das Jobcenter. Wohngeld ist für Haushalte, die ihren Bedarf mit dem Zuschuss selbst decken können.