Gib Kaufpreis, Eigenkapital, Zins und Tilgung ein. Du siehst deine Monatsrate, alle Nebenkosten, die Restschuld nach der Zinsbindung und wann du schuldenfrei bist.
Bei einer Baufinanzierung zahlst du jeden Monat eine feste Rate. Sie besteht aus Zinsen und Tilgung. Zu Beginn ist der Zinsanteil hoch, mit jeder Rate sinkt die Restschuld und damit der Zinsanteil, während die Tilgung wächst. Deshalb heißt dieses Darlehen Annuitätendarlehen.
Zum Kaufpreis kommen die Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer zwischen 3,5 % in Bayern und 6,5 % in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein, dazu etwa 2 % für Notar und Grundbuch und gegebenenfalls die Maklerprovision, die sich Käufer und Verkäufer seit 2020 meist teilen. Banken erwarten, dass du mindestens die Nebenkosten aus eigenem Geld zahlst.
Der Zins ist nur für die Zinsbindung fest, meist 10 bis 15 Jahre. Danach bleibt eine Restschuld, für die du eine Anschlussfinanzierung brauchst. Je höher die Tilgung, desto kleiner die Restschuld und desto geringer dein Risiko, falls die Zinsen bis dahin steigen.
Als Faustregel sollte die Rate höchstens 35 bis 40 % deines Haushaltsnettos betragen. Plane zusätzlich Rücklagen für Instandhaltung ein, etwa 1 bis 1,5 % des Kaufpreises pro Jahr.
Mindestens die Kaufnebenkosten, also je nach Bundesland 7 bis 12 % des Kaufpreises. Günstige Zinsen gibt es meist ab 20 % Eigenkapital.
Zwischen 3,5 % in Bayern und 6,5 % in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Der Rechner nimmt automatisch den Satz deines Bundeslandes.
Mindestens 2 %, besser 3 %. Bei 1 % Tilgung dauert die Rückzahlung oft über 40 Jahre und die Restschuld nach der Zinsbindung bleibt sehr hoch.